Szenische Lesung zum Frühling

Szenische Lesung zum Frühling

Mit Schauspielerin Karin Klein und Schauspieler Stefan Schuster

Passend zum Frühlingswetter konnten unsere Bewohner und Bewohnerinnen an einer besonderen Frühlings-Lesung teilnehmen: Die Schauspielerin Karin Klein und der Schauspieler Stefan Schuster aus dem Ensemble des Staatstheaters Darmstadt haben bekannte Stücke szenisch vorgetragen.

Ob Märchen oder Gedichte und Geschichten, von Johann Wolfgang von Goethe und Rainer Maria Rilke bis zu Oscar Wilde oder Hans Christian Andersen – die beiden Schauspieler haben die Texte nicht nur vorgelesen, sondern zum Leben erweckt. Lebhaft, ausdrucksstark und mit der richtigen Menge Dramaturgie an der passenden Stelle. Zudem haben die Schauspieler mit unseren Bewohnern und Bewohnerinnen interagiert, sie miteinbezogen und so zum Beispiel zu Beginn gemeinsam überlegt, was wir alles mit dem Frühling verbinden – von Frühlingsgefühlen bis zur Pollenallergie.

In Hans Christian Andersens Märchen „Es gibt einen Unterschied“ wird der Löwenzahn als verachtete „Hundsblume“ dargestellt, die von einem stolzen Apfelzweig als Unkraut bezeichnet wird. Zu der Geschichte hatte die Schauspielerin vorher noch Löwenzahn gepflückt und reichte in Harz gegossene Pusteblumensamen durch das Publikum, um die eben doch bestehende Schönheit der Pflanze zu bewundern.

Die Senioren und Seniorinnen kannten einige der Texte, aber die Vortragsweise machte auch Bekanntes zu einem Erlebnis und die Lesung kam sehr gut an. Zum Abschluss trugen die Schauspieler das Gedicht „Rezept“ von Mascha Kaléko vor; eine positive Lebensweisheit, die die Vergänglichkeit thematisiert. Das Gedicht rät dazu, mit den Gegebenheiten zu leben und bescheiden zu sein.

Anke Helène